Bewusstes Wandern im Fichtelgebirge

Der Wander- und Gesundheitsblog von Ewald Nelkel

Ein langer Wandersommer - Bilder

Wandern, Biken, Garten, Brennholz machen und viele andere Tätigkeiten halten mich vom PC ab. Es ist doch viel schöner in der Natur. Im Folgenden einige Eindrücke der letzten Wochen.



Sonnenaufgang mit Waldstein im Hintergrund

Schafe am Haidberg

Morgens am Segelflugplatz in Zell

Blindschleiche





Der Winter kann kommen. Das Brennholz ist unter Dach und Fach!




Flughafen Nürnberg: United Kingdom wartet auf unsere zwei Kinder.

Auch Max wartet darauf, dass die Sonne es schafft und durch die zähen Morgennebel ganz durchbricht.



Blühender Hauswurz

Vom Steinbruch Gefrees Richtung Frankenwald. 

Mit dem Rad zur Egerquelle

Der Lieblingsbrunnen von Max




Herrliche Sonnenaufgangsbilder


"Grandiose Ausblicke"

Blick zum Schneeberg







Auch mit dem Rad macht es unheimlich Spaß. Allerdings wird es morgens schon recht frisch.



Erstellt von am Mittwoch, 20. August 2014 | | Keine Kommentare | Empfehlen

Blindschleiche auf dem Weg zum Großen Waldstein



Ca. 40 - 45 cm lange Schleiche






Die Blindschleiche ist das wohl am weitest verbreitetste einheimische Reptil. Sie kommt sowohl in relativ kühlen Lebensräumen, als auch in sehr trockenwarmen Regionen vor.
Die Blindschleiche ist keine Schlange! Die Schleichen haben im Laufe ihrer Entwicklung ihre Beine stark bis ganz reduziert. Obwohl die Gestalt so sehr an eine Schlange erinnert, so sind doch die Unterschiede gravierende als man glaubt.
Der nach Außen am wenigsten auffällige Unterschied ist zu gleich der Größte. Die Schlangen besitzen große durchgehende Bauchschuppen und einen dazugehörenden Muskelapparat, der es der Schlange erlaubt, sich mit diesen Bauchschuppen in feinste Bodenunebenheiten zu verhaken und sich davon abzustoßen.
All das hat die Blindschleiche nicht. Sie muss sich bei ihren Schlängeln mit dem ganzen Körper abstützen, so kann sie sich in dichten Pflanzengewirr fast ebenso schnell und geschmeidig fortbewegen wie eine Schlange. Fehlt dieses Wiederlage, etwa auf Sand, so sind ihre Bewegungen eher unbeholfen.
Ein weiteres Echsenmerkmal sind die Augenlider, die sie normal schließen kann. Schlangen besitzen ein durchgehendes, durchsichtiges, starres Augenlid, das auch bei den Häutungen mit gehäutet wird.
Auch der Schwanz ist bei den Blindschleichen mit etwas mehr als der Hälfte der Gesamtlänge wesentlich länger als bei den Schlangen und er kann auch wie bei den Eidechsen bei Fremdeinwirkung abgeworfen werden und bewegt sich dann meist viel heftiger als das eigentliche Tier und lenkt so oft den Feind entscheidend ab. Wogegen der Schwanz bei den Eidechsen meist bis zu fast zu vollen Länge wieder regeneriert wird, wächst bei der Blindschleiche nur ein kleiner Stummel nach.
Die Färbung umfasst alle Brauntöne, von sandgrau über kupferbraun bis braunschwarz. Die Jungen sind zunächst an der Seite und am Bauch Schwarzbraun. Am Rücken sehr viel heller, sandgrau bis kupferbraun metallisch glänzend, mit einen dünnen dunklen Strich in der Rückenmitte. Die Färbung behalten die Weibchen im Alter bei. Bei den Männchen hebt sich der Helligkeitsunterschied zwischen Rücken und Flanken immer mehr auf. Die Männchen bekommen zudem im Alter einen kantigeren Kopf und zunehmend einzelne blaue Schuppen.
Blindschleichen erreichen eine Gesamtlänge bis 50 cm, oft bleiben sie aber kleiner, da bei fast allen Tieren Teile des Schwanzes im Laufe ihres Lebens verloren gehen. Ein Alter von 54 Jahren ist in Gefangenschaft dokumentiert.

Erstellt von am Sonntag, 6. Juli 2014 | | Keine Kommentare | Empfehlen

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