Bewusstes Wandern im Fichtelgebirge

Der Wander- und Gesundheitsblog von Ewald Nelkel

Vom Weißenhaider Eck zum Rudolfstein


Bei dem spätherbstlichen Superwetter ein Genuss!


Imposante Granitformationen in Wollsackverwitterung erwarten den Wanderer. Der Rudolfstein auf 866 m NN liegt im nordöstlichen Schneebergmassiv. Die Felsgruppen sind als Naturdenkmal geschützt. Auf den höchsten Turm führt seit ca. 1890 eine Treppe zu einer Aussichtsplattform. In die Felsformation eingebettet soll dort eine kleine Burg (Burgstell Rudolfstein) gestanden haben, die jedoch spurlos verschwunden ist.
Die Wanderung hat ihren Ausgangspunkt am Weißenhaider Eck, an der Kreisstraße WUN 1 gelegen, und führt durch die Waldabteilungen Poppenschlag und Franzosenschlacht zum auf 860 m NN gelegenen Rudolfsattel. Auf herrlichen Wanderwegen geht’s dann weiter an den Drei Brüdern vorbei zum Rudolfstein 866 m NN. Nach einem Schwenk nach Norden gings dann durch die Waldabteilungen Brandfleck und Mühlloh zurück zum Start.

Länge  der Wanderung ca. 12 km, festes Schuhwerk unbedingt erforderlich. Etwas Ausdauer könnte auch nichts schaden!



























Erstellt von am Samstag, 10. November 2018 | Keine Kommentare | Empfehlen

Die 4 Quellen des Fichtelgebirges




Aus dem Fichtelgebirge kommt der Verstand.

„Wie bitte?“, werden Sie fragen! Und doch stimmt´s:
Das Fichtelgebirge ist die europäische Wasserscheide. Neben vielen anderen Quellen entspringen hier die vier Hauptquellen, deren Wasser in alle vier Himmelsrichtungen fließen und so Nordsee und Schwarzes Meer miteinander verbinden. Der Main, die Eger, die Naab und die Saale. Fügt man nun die Anfangsbuchstaben richtig zusammen, ergibt sich das lateinische Wort „Mens“ und das bedeutet nichts anderes als Verstand.



Die Weißmainquelle bei Fichtelberg, 905 m NN

Der Weiße Main ist der nördliche Quellfluss des Mains. Er entspringt am Nordosthang des Ochsenkopfs. Die Quelle ist unweit vom Weißmainfelsen, 929 m NN, entfernt und strebt nach Westen zum Rhein.






Weißmainfelsen



Die Naabquelle, 867 m NN

Sie entspringt am Südosthangs des Ochsenkopfs, vereinigt sich auf ihrem Weg mit der Wald- und Heidenaab und fließt nach Süden zur Donau.






Die Quelle der Sächsische Saale bei Zell, 707 m NN

Sie entspringt am Nordosthang des Großen Waldsteins im Münchberger Stadtwald und sprudelt aus einem ehemaligen Gang eines früheren Bergwerks. Sie fließt nach Norden und mündet in die Elbe.






Die Egerquelle Nähe Weißenstadt, 752 m NN

Sie entspringt am Nordwesthang des Schneebergs und ist aufwendig gefasst. Sie fließt gen Osten und mündet ebenfalls in die Elbe.







Die komplette Quellwegwanderung führt von Münchberg, über Zell, Bischofsgrün, Fichtelberg, Bad Alexandersbad nach Marktredwitz, hat eine Länge von ca. 55 km und ist in ca. 18 Std. zu bewältigen. Mittlerer Schwierigkeitsgrad, minimale Höhe 522 m, maximale Höhe 911 , Höhenmeterdifferenz 1197 m.

Viele Spaß


Erstellt von am Donnerstag, 8. November 2018 | | Keine Kommentare | Empfehlen

Von der Torfmoorhölle zum Zellerfels


Vom Höllpass an der StStr 2180, Gasthof Höllenwolf, gehts auf breiten Fortstraßen auf dem Sonnenweg nach Rupertsgrün. Von hier aus folgt ein ziemlich steiler Anstieg zum Zellerfels, 772 m NN. Es handelt sich um eine Granitfelsburg mit den ungefähren Maßen 35 m Länge, 16 m Höhe und  10 m Breite und gehört zum Waldsteingebirgszug. Die Namensgebung kommt von der Gemeinde Zell i. Fichtelgebirge. Der Rückweg auf dem Nordweg war ein Gang in die untergehende Sonne. Einfach herrlich!
Länge der Wanderung ca. 9 km und ca. 170 Höhenmeter. Festes Schuhwerk!



Der Start


Sonnenbeschienener Nordweg

Zeller Fels

Zeller Fels


Der Abschluss

Erstellt von am Dienstag, 6. November 2018 | | Keine Kommentare | Empfehlen

Von Haidlas zur Hohen Heide und über Egerquelle zurück



Nachmittagswanderung mit teilweise Sonnenschein. Länge ca. 9 km mit ca. 200 Höhenmeter Anstieg.



Start: Haidlas und Kornbachtal. Von hier aus gehts stetig bergan!


Kleine Verschnaufpause und ein Blick auf die bevorstehende Strecke





Die Quelle ist leider nach wie vor trocken



Herrlicher Fliegenpilz

Kleinbiotop: Lebensraum im Totholz für viele Tiere



Ankunft bei Haidlas











Erstellt von am Samstag, 3. November 2018 | | Keine Kommentare | Empfehlen

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