Bewusstes Wandern im Fichtelgebirge

Der Wander- und Gesundheitsblog von Ewald Nelkel

Silvester und Neujahr

Auch der letzte Tag des Jahres war einfach herrlich. Nach frostiger Nacht mit minus 5 - 6 Grad erwartete uns klare Luft und einigermaßen gute Fernsicht. Das Farbenspiel am Himmel war wieder bewundernswert und der Naturliebhaber kam auch an Silvester auf seine Kosten.
Die letzte Wanderung des Jahres bietet immer eine gute Gelegenheit, das zurückliegende Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Ob man zu diesem Zweck die ...




 
Waldeinsamkeit sucht, oder ...





 
über Wiesen und Felder wandert, oder ...

 
ob man eine kleine Rast bei einer Futterstelle macht und dort Äpfel oder Kastanien für das Wild ablegt.
Oder ob man alles zusammen in eine Wanderung integriert. Egal. Wichtig ist nur, dass man ganz bewußt erlebt, was man hört, sieht und fühlt und sich dann fragt, was denn dieses vergangene Jahr so alles gebracht hat. Wen hat man vernachlässigt oder gar verletzt, wo hat das eine gute Wort gefehlt. Was hat man versäumt und wo ist man zu weit gegangen. Aber auch die Feststellung, hier war man spitze und hat alles richtig gemacht, dies und das hat man erledigen können und an Schönem erlebt, also die positven Seiten des Jahres, sollte man noch einmal bedenken.
Danach können die Planungen für das Neue Jahr beginnen. Aber erst morgen!
 
Allen meinen Lesern, Freunden und Bekannten wünsche ich einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches, friedliches und vorallem bewußtes Neues Jahr 2014.
 
  

Erstellt von am Dienstag, 31. Dezember 2013 | | Keine Kommentare | Empfehlen

Weihnachten 2013

So sehnsüchtig man auf Weihnachten gewartet hat, so schnell war es auch vorbei. Schade! Aber die "stade Zeit" dauert ja noch an und die Rauhnächte (auch Raunächte oder Rauchnächte) bleiben noch bis zum 05. Januar.
Aber erst mal die Eindrücke der drei Feiertage:

Der Heiligabend startete mit einem wahnsinnigen Farbenspiel ...
 
 



 
Waldstein

 ...und endete auch so.
 
 
 
und hier fand die Bescherung statt.

Der erste Feiertag war total neblig und nicht fotogen. Aber am zweiten boten sich herrliche Wanderbedingungen bei frühlinghaften Temperaturen.

Waldschrat?

Rauhnächte - 24. Dezember bis 5. Januar

Die Rauhnächte waren bei unseren Vorfahren Heilige Nächte. In ihnen wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern nur gefeiert, wahrgenommen und in der Familie gelebt. Es gibt 12 Rauhnächte! Diese Rauhnächte gingen immer von Nacht zu Nacht. Also von 24.00 Uhr an Heilig Abend, der "Mutternacht" bis 24.00 Uhr am 25. Dezember - das war die erste Rauhnacht.
"Nacht" deswegen, weil wir uns nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befinden. Somit ist der ganze Tag "Nacht". Und die letzte Rauhnacht endet um 24.00 Uhr am 5. Januar. Diese Nacht ist wieder eine besondere Nacht, die Perchten-Nacht, wo an vielen Orten in Bayern und Österreich Perchtenläufe abgehalten werden.
Danach ist dann Heilig-Drei-König, das Fest, das auch Epiphaniea, "Erscheinung", genannt wird.
Es gibt aber auch Varianten von z.B. 13 Rauhnächten, weil man davon ausgehen kann, daß die alten keltischen Stämme sich nach dem Mond richteten und 13 Mondmonate hatten.
Und dann gibt es noch besondere Variante, daß die Rauhnächte an der Wintersonnwende beginnen, sprich am 21. Dezember mit der Thomasnacht. Der Name Thomas bedeutet übersetzt "Zwilling". Das ist deshalb interessant, weil der Apostel Thomas auch als Zwilling von Jesus angesehen wurde. Und sind nicht die Sonnwenden auch eine Art von Zwillingen: Sommersonnwende und Wintersonnwende.
Und über vielen Kirchenportalen kann man heute noch 2 Wölfe oder Wolfsdrachen (=Zwillingswölfe) sehen, die für die Sonnwenden stehen. Sie stehen sich gegenüber, und der eine bedeutet die Zeit vor der Sonnwende und der andere die Zeit nach der Sonnwende.



Der Waldschrat / Schrat

Welche Bedeutung hat diese Bezeichnung? Laut der historischen Sprachwissenschaft und dem überlieferten Volksglauben nach, handelt es sich um eine Art Fabelwesen, Klabautermann oder Kobold.
Es soll sich um eine Art Walddämon handeln, ein hutzeliges, verschrumpeltes Wesen, welches im Walde spukt oder im Wald haust. Man könnte ihn auch als einen mit dem Wald verbundenen, alten Kauz bezeichnen.
Andere geläufige Worte sind auch Schrat, Waldkobold, Waldteufel oder Poltergeist. Im Schwäbischen sagt man Schrettele, wobei dieser Begriff häufig auch für eine lästige Person gebraucht wird. In der Schweiz auch Schrättel, im süddeutschen Raum je nach Mundart auch Schrättel oder Schradl genannt.
Zu einem ungepflegten Menschen sagt man in Österreich: “Der sieht aus wie ein Waldschrat.”    




Erstellt von am Samstag, 28. Dezember 2013 | | Keine Kommentare | Empfehlen

Waldlehrpfad Bärenhöhe im Münchberger Stadtwald


Ausgangspunkt der Wanderung war heute der Wanderparkplatz Walpenreuth bei Zell. Seit 2006 unterhält die Stadt Münchberg im Münchberger Stadtwald einen Waldlehrpfad, der durch ein Bärensymbol (wir befinden uns an der Bärenhöhe) gekennzeichnet ist. Unterhalb des Waldsteins biegen wir in den Nordweg ein und es erwartet uns eine traumhafte Winterlandschaft.
Zeit zum Entschleunigen!













Erstellt von am Dienstag, 17. Dezember 2013 | | Keine Kommentare | Empfehlen

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