Bewusstes Wandern im Fichtelgebirge

Der Wander- und Gesundheitsblog von Ewald Nelkel

Blindschleiche auf dem Weg zum Großen Waldstein



Ca. 40 - 45 cm lange Schleiche






Die Blindschleiche ist das wohl am weitest verbreitetste einheimische Reptil. Sie kommt sowohl in relativ kühlen Lebensräumen, als auch in sehr trockenwarmen Regionen vor.
Die Blindschleiche ist keine Schlange! Die Schleichen haben im Laufe ihrer Entwicklung ihre Beine stark bis ganz reduziert. Obwohl die Gestalt so sehr an eine Schlange erinnert, so sind doch die Unterschiede gravierende als man glaubt.
Der nach Außen am wenigsten auffällige Unterschied ist zu gleich der Größte. Die Schlangen besitzen große durchgehende Bauchschuppen und einen dazugehörenden Muskelapparat, der es der Schlange erlaubt, sich mit diesen Bauchschuppen in feinste Bodenunebenheiten zu verhaken und sich davon abzustoßen.
All das hat die Blindschleiche nicht. Sie muss sich bei ihren Schlängeln mit dem ganzen Körper abstützen, so kann sie sich in dichten Pflanzengewirr fast ebenso schnell und geschmeidig fortbewegen wie eine Schlange. Fehlt dieses Wiederlage, etwa auf Sand, so sind ihre Bewegungen eher unbeholfen.
Ein weiteres Echsenmerkmal sind die Augenlider, die sie normal schließen kann. Schlangen besitzen ein durchgehendes, durchsichtiges, starres Augenlid, das auch bei den Häutungen mit gehäutet wird.
Auch der Schwanz ist bei den Blindschleichen mit etwas mehr als der Hälfte der Gesamtlänge wesentlich länger als bei den Schlangen und er kann auch wie bei den Eidechsen bei Fremdeinwirkung abgeworfen werden und bewegt sich dann meist viel heftiger als das eigentliche Tier und lenkt so oft den Feind entscheidend ab. Wogegen der Schwanz bei den Eidechsen meist bis zu fast zu vollen Länge wieder regeneriert wird, wächst bei der Blindschleiche nur ein kleiner Stummel nach.
Die Färbung umfasst alle Brauntöne, von sandgrau über kupferbraun bis braunschwarz. Die Jungen sind zunächst an der Seite und am Bauch Schwarzbraun. Am Rücken sehr viel heller, sandgrau bis kupferbraun metallisch glänzend, mit einen dünnen dunklen Strich in der Rückenmitte. Die Färbung behalten die Weibchen im Alter bei. Bei den Männchen hebt sich der Helligkeitsunterschied zwischen Rücken und Flanken immer mehr auf. Die Männchen bekommen zudem im Alter einen kantigeren Kopf und zunehmend einzelne blaue Schuppen.
Blindschleichen erreichen eine Gesamtlänge bis 50 cm, oft bleiben sie aber kleiner, da bei fast allen Tieren Teile des Schwanzes im Laufe ihres Lebens verloren gehen. Ein Alter von 54 Jahren ist in Gefangenschaft dokumentiert.

Erstellt von am Sonntag, 6. Juli 2014 | | Keine Kommentare | Empfehlen

Ausbildung zum Gesundheitsberater und Dornmassagepraktiker erfolgreich abgeschlossen

 

Rückenprobleme



In einer einmalig schönen Umgebung im Forsthaus des Schlosses Ramspau, Regenstauf, direkt am Regen, fand die Ausbildung der RückGrad-Akademie Suhl zum ganzheitlichen Gesundheitspraktiker und Dornmassagepraktiker statt. Das vom  Akademieleiter Joachim Wohlfeil hervorragend durchgeführte Seminar beinhaltete die dynamischen Dorn-Partnerübungen, die energetisierende Breuß-Massage, Honig- und Ayurveda-Massage, Energieausgleich, Spiralmuskeltraining, Entsäuerung und Entschlackung nach P. Jentschura, Einführung in die Neue Medizin nach Dr. Hamer, und vieles mehr. 
Die doch langen Unterrichtstage (12 Stunden tägl.) waren anstrengend einerseits, aber auch absolut kurzweilig und energetisierend andererseits dadurch, dass man die wohltuende Wirkung der Arbeit des Gesundheitsberaters am eigenen Leib erfahren durfte.Wir waren abwechselnd Patient und Behandler und kamen so auch in den Genuss der Partnerübungen und Massagen. Beim Theorieunterricht wurden basische Fußbäder gemacht und entspannende Sequenzen vertieften das Gelernte.

Schloss Ramspau
Mein Schlafzimmer

Der Übungsraum vor dem gemeinsamen Frühstück

Morgendliche Aussicht auf den Regen

Die Teilnehmer mit Joachim Wohlfeil (dritter von rechts)
Das Zertifikat

Jetzt muss ein Flyer und eine Website gestaltet werden, damit die von mir angebotene Dienstleistung auch bekannt wird. Einen tollen Erfolg kann ich auch schon vermelden: Die erste Kundschaft mit akkuten Rückenproblemen nach dem Lehrgang teilte im Feedback eine Woche nach den Anwendungen mit, dass sich der Rücken anfühlt, als wäre nie etwas gewesen.

Bei all den möglichen Anwendungen kommt logischer Weise das Wandern nicht zu kurz! Das  bewusste Wandern wird erweitert auf Therapie- bzw. gesundheitsförderndes Wandern mit integrierten Dorn-Selbshilfeübungen und bestimmten Atemtechniken.


Blick zum Ochenkopf am Horizont...
...und er gehört immer dazu!

Erstellt von am Samstag, 24. Mai 2014 | | Keine Kommentare | Empfehlen

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