Nach einem herrlichen Sonnenaufgang - die Sonne erhebt sich hinter dem "Kleinen Waldstein" - trifft man auch solche kleinen Gesellen wie den Baummarder, der erschrocken erst mal den Max begutachtet hat.
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| Die Sonne erhebt sich hinter dem Kleinen Waldstein |
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| Baummarder |
Baummarder - Steckbrief und Vorkommen im Garten
Der Baummarder ist ein typischer Waldbewohner und nur selten in der Nähe
von Menschen zu finden. Angefressene Kabel in Autos und Schäden auf dem
Dachboden gehen daher selten auf sein Konto, sondern werden durch
seinen Verwandten, den Steinmarder, verursacht.
Steckbrief des BaummardersDer Baummarder (
Martes martes) gehört zu der Gruppe der Echten Marder
und kommt in Europa und dem westlichen Teil Asiens vor. Dort lebt er in
Wäldern und großen Parks, wo er sich zwischen Felsspalten oder in
hohlen ...
Baumstämmen einen Unterschlupf sucht. Tagsüber ist er eher
selten zu sehen, denn er ist hauptsächlich nachts aktiv und verbringt
den größten Teil des Tags schlafend.
Früher wurde der Baummarder
stark gejagt, um sein Fell zu Pelz zu verarbeiten, daher ist er in
manchen Gegenden inzwischen selten geworden. Wegen seines schönen Fells
ist der Baummarder auch als Edelmarder bekannt.
Aussehen, Ernährung und LebensweiseDer Baummarder
hat ein braunes Fell und lässt sich recht gut an seiner dunklen Nase
und den dreieckigen Ohren, die einen gelben Rand haben, identifizieren.
Sein lang gestreckter Rumpf wird etwa 50 Zentimeter lang, sein Schwanz
nochmal bis zu 28 Zentimeter. Trotz seiner kurzen Beine kann er sehr gut
klettern und springen, um seine Beute zu jagen und legt damit jede
Nacht weite Strecken zurück.
Bei der Jagd helfen ihm sein
ausgesprochen guter Geruchssinn, seine scharfen Augen und sein langer
Schwanz, mit dem er das Gleichgewicht hält. Als Raubtier ernährt er sich
von kleinen Säugetieren und Vögeln, und ist dabei so schnell, dass
selbst Eichhörnchen oft keine Chance zur Flucht haben. Während der
Sommersaison nutzt er aber auch das Angebot an Nüssen und Früchten, von
denen er sich für die Wintermonate einen Vorrat anlegt, denn er hält
keinen Winterschlaf.
Steinmarder sind Einzelgänger, die ihr
Revier markieren und verteidigen. Sie treffen sich nur zur Paarung im
Sommer, die Jungen werden jedoch allein von den Weibchen groß gezogen.
Pro Wurf werden erst im darauf folgenden Frühjahr ein bis vier Junge zur
Welt gebracht. Diese benötigen etwa drei Jahre, bis sie selbst
geschlechtsreif sind und werden in freier Natur meist nicht mehr als
zehn Jahre alt.
Vorkommen in Haus und GartenDer
Baummarder ähnelt äußerlich zwar dem Steinmarder, im Gegensatz zu
diesem ist er jedoch sehr scheu, bevorzugt Waldgebiete und ...
meidet die Nähe von menschlichen Siedlungen. Bei einem Marder im Gasrten oder auf dem Dachboden handelt es sich daher in der Regel um einen Steinmarder.
Unterschiede zum SteinmarderAbgesehen
von der Tatsache, dass Baummarder die Nähe von Menschen meiden, während
Steinmarder sie häufig suchen, lassen sich diese beiden Marderarten
auch an ihrem Kehlfleck gut unterscheiden. Der Baummarder hat einen
gelben Kehlfleck, der im unteren Bereich rund ist. Beim Steinmarder
dagegen ist dieser Fleck weiß, unten gegabelt und zieht sich häufig bis
auf die Vorderpfoten hinunter. Darüber hinaus lassen sich diese beiden
Marderarten gut anhand der Farbe ihrer Nasen unterscheiden. Beim
Baummarder ist die Nase dunkel, beim Steinmarder dagegen hell.
(aus www.hausgarten.net)